Politik für ländliche Räume

Auch jede Erntekrone kann ein Stück Regionalentwicklung sein. BDL / Gräschke

Selbst ist der Mensch

#landgemacht in Adorf. BDL / Schaller

Das Leben auf dem Land hat seine Reize, aber auch seine Probleme. Die langen Wege, die stellenweise gering bzw. vergleichsweise schlecht entwickelte Infrastruktur, fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Dörfern… Das geht uns verdammt viel an, denn wir wollen auf dem Land leben. Darum setzen wir im BDL uns für Lebens- und Bleibeperspektiven in den ländlichen Räumen ein. Die Stichworte für uns: Politik für die ländlichen Räume und Regionalentwicklung.

Egal wie sperrig das Wort Regionalentwicklung klingt. Es meint: Wie entwickelt sich die Region? Was passiert, was verändert sich und wie können wir die Bedingungen vor Ort mitgestalten? Denn das können wir: in- und außerhalb unseres Verbandes für die Probleme der ländlichen Lebensräume sensibilisieren. Dabei ist jede/r Einzelne gefordert. Denn ihr macht den Unterschied. Darum setzen wir uns dafür ein, gleichgesinnte junge Menschen auf dem Land zu motivieren, sich an regionalen Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Denn nur so können wir aktiv Zukunft gestalten

Genau genommen lässt sich fast alles, was der BDL tut, unter diesem Begriff zusammenfassen. Denn Ziel unseres Verbandes ist, dass junge Menschen weiter auf dem Land leben können. An sich ist damit jedes Fußballturnier, jedes Fest, das die Landjugend organisiert, jeder neue Jugendklub, jede gebundene Erntekrone und jede #landgemacht-Aktion ein Stück Regionalentwicklung. Schließlich tragen wir damit zur Attraktivität der ländlichen Räume bei. Landjugendaktionen zeigen nicht nur nachhaltiges Engagement für die Heimat, sondern verbessern die Lebensqualität vor Ort.

Landjugend macht digitale Grüne Woche 2022

Sechs-Quadratkilometer-Stand

Artikel17.01.2022

Aus dem Landjugendstand auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) ist ein Landjugenddorf geworden. Und aus den 20 Quadratmetern, die der BDL 2022 mit der Westfälisch-Lippischen Landjugend (WLL) auf dem Berliner Messegelände gestalten wollte, wurden sechs Quadratkilometer. Die digitale Ausstellungsfläche der Landjugend ist also 300.000 Mal größer als ursprünglich auf dem ErlebnisBauernhof geplant. Kein Wunde...

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Landjugend macht digitale Grüne Woche 2022

„First Lady“ Elke Büdenbender beim BDL-Jugendforum

Artikel14.01.2022

Sie ist die erste in ihrer Familie, die studieren konnte – nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau. Und sie kommt vom Land. Jetzt ist Elke Büdenbender die Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Am 22. Januar ist sie ab 15 Uhr persönlich zu Gast beim BDL-Jugendforum - im Gespräch mit BDL-Vize Anne-Kathrin Meister und zugeschalteter Landjugend. Schnell noch anmelden und mit eigenen Fragen dabei sein.

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BDL gegen Nachhaltigkeitslabel für Atomstrom

Falsches Signal der EU

Artikel12.01.2022

„Atomenergie wird nicht umweltfreundlicher, wenn sie ein grünes Mäntelchen bekommt“, stellt Jan Hägerling fest. Der BDL-Bundesvorsitzende hält nichts von den Plänen der EU-Kommission, Atomkraft als nachhaltige Energiequelle einzustufen. „Wir sind dagegen, sie in die sogenannten EU-Taxonomien aufzunehmen. Kernenergie ist keine grüne, zukunftsfähige Geldanlage. Das schadet dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und...

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Forderungen des BDL

Die Entwicklung der ländlichen Räume hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Davon ist der BDL überzeugt und hat entsprechende Forderungen aufgestellt, wie die ländliche Räume aus dem toten Winkel in den Fokus der Politik zu bringen und Ortskerne zu beleben. Außerdem gehört zu den Forderungen des Jugendverbandes die Digitalisierung ländlicher Räume sowie  Ärzt:innen bei der Ansiedlung zu unterstützen und bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und Ärztekammern die ländliche Räume einzubeziehen. Willst du mehr erfahren? 

Hier findest du alle knackigen Forderungen auf einen Klick.

 

Wenn Landjugend(t)räume aktuell bleiben

Zugegegen, das Buch "Landjugend(t)räume. Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit im ländlichen Raum“ ist in die Jahre gekommen. Bereits 2008 wurde das Gemeinschaftswerk der drei deutschen Landjugendverbände veröffentlicht, in dem sie mit Unterstützung von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis eine Brücke zwischen dem schlagen, was hier und heute zu tun ist, damit junge Menschen morgen und in ferner Zukunft auf dem Land ihre Heimat finden. – Eine Heimat wohlgemerkt, nicht nur eine Schlafstätte. Und ja, das Buch ist noch immer aktuell.

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