Politik für ländliche Räume

Auch jede Erntekrone kann ein Stück Regionalentwicklung sein. BDL / Gräschke

Selbst ist der Mensch

#landgemacht in Adorf. BDL / Schaller

Das Leben auf dem Land hat seine Reize, aber auch seine Probleme. Die langen Wege, die stellenweise gering bzw. vergleichsweise schlecht entwickelte Infrastruktur, fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Dörfern… Das geht uns verdammt viel an, denn wir wollen auf dem Land leben. Darum setzen wir im BDL uns für Lebens- und Bleibeperspektiven in den ländlichen Räumen ein. Die Stichworte für uns: Politik für die ländlichen Räume und Regionalentwicklung.

Egal wie sperrig das Wort Regionalentwicklung klingt. Es meint: Wie entwickelt sich die Region? Was passiert, was verändert sich und wie können wir die Bedingungen vor Ort mitgestalten? Denn das können wir: in- und außerhalb unseres Verbandes für die Probleme der ländlichen Lebensräume sensibilisieren. Dabei ist jede/r Einzelne gefordert. Denn ihr macht den Unterschied. Darum setzen wir uns dafür ein, gleichgesinnte junge Menschen auf dem Land zu motivieren, sich an regionalen Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Denn nur so können wir aktiv Zukunft gestalten

Genau genommen lässt sich fast alles, was der BDL tut, unter diesem Begriff zusammenfassen. Denn Ziel unseres Verbandes ist, dass junge Menschen weiter auf dem Land leben können. An sich ist damit jedes Fußballturnier, jedes Fest, das die Landjugend organisiert, jeder neue Jugendklub, jede gebundene Erntekrone und jede #landgemacht-Aktion ein Stück Regionalentwicklung. Schließlich tragen wir damit zur Attraktivität der ländlichen Räume bei. Landjugendaktionen zeigen nicht nur nachhaltiges Engagement für die Heimat, sondern verbessern die Lebensqualität vor Ort.

BDL / Gräschke
Fehlverhalten in der Landwirtschaft nicht dulden

BDL: Schluss mit schwarzen Schafen

Artikel06.11.2019

Der BDL ruft den landwirtschaftlichen Berufsstand auf, Fehlverhalten in den eigenen Reihen entschlossen entgegenzutreten. Er warnt vor falscher Solidarität mit rechtswidrigen und nicht fachgerechten Handlungen. „Wer Missstände durch Schweigen mitträgt, macht sich passiv mitschuldig“, heißt es in dem „Positionspapier zum Umgang mit Fehlverhalten in der Landwirtschaft“, das ...

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Drittes kostenloses Webinar von BZL und BDL am 4. Dezember

Online-Marketing für den agrarischen Einstieg

Artikel06.11.2019

Mit der zündenden Geschäftsidee in der Landwirtschaft durchstarten. Wie gelingt das am besten? „Am 4. Dezember setzen wir unsere Webinar-Reihe für landwirtschaftliche EinsteigerInnen fort“, verspricht Stefan Schmidt. Der stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende des Bundes weiß um die Brisanz des Marketings: „Wenn Existenzen in der Landwirtschaft gegründet werden, kann das über Durchbruch oder Scheitern einer Unternehmung entscheiden.“

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BDL / Gräschke
BDL: Nachjustierung bei Engagementstiftung

Noch kein weiter Wurf

Artikel29.10.2019

„Wer Engagement unterstützen möchte, muss die Strukturen stärken, in denen sich die Menschen engagieren.“ Das steht für den BDL-Bundesvorsitzenden Sebastian Schaller fest. Darum sei es gut, dass die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt es in den Bundestag geschafft hat. Allerdings sieht er die Gefahr, dass parallel zu bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen in neue investiert wird.

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Forderungen des BDL

Die Entwicklung der ländlichen Räume hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Davon ist der BDL überzeugt und hat entsprechende Forderungen aufgestellt. Zu denen gehört auch die Umwandlung des Soli in einen Soli für strukturschwache Räume. Der BDL will ländliche Räume aus dem toten Winkel in den Fokus der Politik bringen, will Ortskerne beleben, will die Digitalisierung ländlicher Räume. Zu den Forderungen des Jugendverbandes gehört es auch, ÄrztInnen bei der Ansiedlung unterstützen und bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und Ärztekammern die ländliche Räume einbeziehen. Mehr zu den knackigen Forderungen haben wir 2017 zusammengetragen.

 

Wenn Landjugend(t)räume aktuell bleiben

Zugegegen, das Buch "Landjugend(t)räume. Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit im ländlichen Raum“ ist in die Jahre gekommen. Bereits 2008 wurde das Gemeinschaftswerk der drei deutschen Landjugendverbände veröffentlicht, in dem sie mit Unterstützung von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis eine Brücke zwischen dem schlagen, was hier und heute zu tun ist, damit junge Menschen morgen und in ferner Zukunft auf dem Land ihre Heimat finden. – Eine Heimat wohlgemerkt, nicht nur eine Schlafstätte. Und ja, das Buch ist noch immer aktuell.

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