Politik für ländliche Räume

Auch jede Erntekrone kann ein Stück Regionalentwicklung sein. BDL / Gräschke

Selbst ist der Mensch

#landgemacht in Adorf. BDL / Schaller

Das Leben auf dem Land hat seine Reize, aber auch seine Probleme. Die langen Wege, die stellenweise gering bzw. vergleichsweise schlecht entwickelte Infrastruktur, fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Dörfern… Das geht uns verdammt viel an, denn wir wollen auf dem Land leben. Darum setzen wir im BDL uns für Lebens- und Bleibeperspektiven in den ländlichen Räumen ein. Die Stichworte für uns: Politik für die ländlichen Räume und Regionalentwicklung.

Egal wie sperrig das Wort Regionalentwicklung klingt. Es meint: Wie entwickelt sich die Region? Was passiert, was verändert sich und wie können wir die Bedingungen vor Ort mitgestalten? Denn das können wir: in- und außerhalb unseres Verbandes für die Probleme der ländlichen Lebensräume sensibilisieren. Dabei ist jede/r Einzelne gefordert. Denn ihr macht den Unterschied. Darum setzen wir uns dafür ein, gleichgesinnte junge Menschen auf dem Land zu motivieren, sich an regionalen Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Denn nur so können wir aktiv Zukunft gestalten

Genau genommen lässt sich fast alles, was der BDL tut, unter diesem Begriff zusammenfassen. Denn Ziel unseres Verbandes ist, dass junge Menschen weiter auf dem Land leben können. An sich ist damit jedes Fußballturnier, jedes Fest, das die Landjugend organisiert, jeder neue Jugendklub, jede gebundene Erntekrone und jede #landgemacht-Aktion ein Stück Regionalentwicklung. Schließlich tragen wir damit zur Attraktivität der ländlichen Räume bei. Landjugendaktionen zeigen nicht nur nachhaltiges Engagement für die Heimat, sondern verbessern die Lebensqualität vor Ort.

BDL-Bundesvorsitzende in Zukunftskommission berufen

Landwirtschaft gestalten, nicht verbieten

Artikel08.07.2020

„Niemand in dieser Gesellschaft investiert in etwas, von dem er mit hoher Wahrscheinlichkeit weiß, dass die Investition verloren ist. Von Junglandwirten und Junglandwirtinnen wird genau das erwartet. [... ] Ich werde in der Zukunftskommission Landwirtschaft leidenschaftlich dafür kämpfen, dass sich das ändert“, kündigt die BDL-Bundesvorsitzende Kathrin Muus an, die in die Zukunftskommission Landwirtschaft berufen wurde.

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Motivierender Web-Brunch zur Einkommensdiversifizierung

Standbeine müssen passen

Artikel26.06.2020

JunglandwirtInnen bauen ihre Zukunft in einer von Strukturwandel, wachsenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägten Branche auf, in der sich Markt und Rahmenbedingungen fast so schnell ändern wie das Wetter. Einer der gangbaren Wege, um landwirtschaftliche Betrieb zukunftsfit aufzustellen, ist es, nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern das Risiko durch verschiedene Standbeine zu minimieren.

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Artikel10.06.2020

Am 12. Juni wäre es soweit gewesen. Landjugend aus ganz Deutschland… wäre zum 39. Deutschen Landjugendtag aufgebrochen. Der Landjugendverband Schleswig-Holstein e.V. hatte alles bestens vorbereitet. Dann kam Corona und die für alle bittere Absage des Bundestreffens. Aber den Kopf in den Sand stecken, können andere. Der #DLT-Gastgeber macht sich trotzdem gen Wacken nach auf und jede/r kann bei seiner DLT-Tour dabei sein. ONLINE.

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Forderungen des BDL

Die Entwicklung der ländlichen Räume hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Davon ist der BDL überzeugt und hat entsprechende Forderungen aufgestellt. Zu denen gehört auch die Umwandlung des Soli in einen Soli für strukturschwache Räume. Der BDL will ländliche Räume aus dem toten Winkel in den Fokus der Politik bringen, will Ortskerne beleben, will die Digitalisierung ländlicher Räume. Zu den Forderungen des Jugendverbandes gehört es auch, ÄrztInnen bei der Ansiedlung unterstützen und bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und Ärztekammern die ländliche Räume einbeziehen. Mehr zu den knackigen Forderungen haben wir 2017 zusammengetragen.

 

Wenn Landjugend(t)räume aktuell bleiben

Zugegegen, das Buch "Landjugend(t)räume. Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit im ländlichen Raum“ ist in die Jahre gekommen. Bereits 2008 wurde das Gemeinschaftswerk der drei deutschen Landjugendverbände veröffentlicht, in dem sie mit Unterstützung von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis eine Brücke zwischen dem schlagen, was hier und heute zu tun ist, damit junge Menschen morgen und in ferner Zukunft auf dem Land ihre Heimat finden. – Eine Heimat wohlgemerkt, nicht nur eine Schlafstätte. Und ja, das Buch ist noch immer aktuell.

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