Politik für ländliche Räume

Auch jede Erntekrone kann ein Stück Regionalentwicklung sein. BDL / Gräschke

Selbst ist der Mensch

#landgemacht in Adorf. BDL / Schaller

Das Leben auf dem Land hat seine Reize, aber auch seine Probleme. Die langen Wege, die stellenweise gering bzw. vergleichsweise schlecht entwickelte Infrastruktur, fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Dörfern… Das geht uns verdammt viel an, denn wir wollen auf dem Land leben. Darum setzen wir im BDL uns für Lebens- und Bleibeperspektiven in den ländlichen Räumen ein. Die Stichworte für uns: Politik für die ländlichen Räume und Regionalentwicklung.

Egal wie sperrig das Wort Regionalentwicklung klingt. Es meint: Wie entwickelt sich die Region? Was passiert, was verändert sich und wie können wir die Bedingungen vor Ort mitgestalten? Denn das können wir: in- und außerhalb unseres Verbandes für die Probleme der ländlichen Lebensräume sensibilisieren. Dabei ist jede/r Einzelne gefordert. Denn ihr macht den Unterschied. Darum setzen wir uns dafür ein, gleichgesinnte junge Menschen auf dem Land zu motivieren, sich an regionalen Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Denn nur so können wir aktiv Zukunft gestalten

Genau genommen lässt sich fast alles, was der BDL tut, unter diesem Begriff zusammenfassen. Denn Ziel unseres Verbandes ist, dass junge Menschen weiter auf dem Land leben können. An sich ist damit jedes Fußballturnier, jedes Fest, das die Landjugend organisiert, jeder neue Jugendklub, jede gebundene Erntekrone und jede #landgemacht-Aktion ein Stück Regionalentwicklung. Schließlich tragen wir damit zur Attraktivität der ländlichen Räume bei. Landjugendaktionen zeigen nicht nur nachhaltiges Engagement für die Heimat, sondern verbessern die Lebensqualität vor Ort.

Artikel01.12.2021

„Es ist wie vor einer großen Feier: Ob die Jugend am Ende doch wieder am Katzentisch landet, ist der Einladungskarte nicht anzusehen“, sagt BDL-Vize Sebastian Dückers nach Auswertung des Koalitionsvertrags. Dabei gibt es durchaus positive jugendpolitische Vorhaben. Für den BDL liegt das Augenmerk auf den Zukunftschancen der jungen Menschen in ländlichen Regionen. „An einigen Stellen haben die drei Parteien Durchbrüche geschaffen...

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Artikel30.11.2021

„Für die Menschen auf dem Land will die Ampelkoalition einen echten Unterschied machen. Vieles ist auffallend konkret. In der Summe ein echter Aufbruch fürs Land“, urteilt Anne-Kathrin Meister. „Wenn der Koalitionsvertrag umgesetzt wird und er kein Wunschzettel bleibt“, schränkt sie ein. Fakt ist: Ländliche Räume sind dort nicht nur genannt bzw. mit gemeint, sondern konzeptionell und kenntnisreich in dem Vertrag verankert. „Das schürt Erwartungen...

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Artikel29.11.2021

„Es war alles so gut geplant. Der Landjugendstand auf dem ErlebnisBauernhof, unser Junglandwirt:innen-Kongress, unsere Jugendveranstaltung mit Weltpremiere. Aber es geht nicht.“ Ein bitteres Eingeständnis von Kathrin Muus und Jan Hägerling. Die Absage der Internationalen Grünen Woche (IGW) durch die Messe Berlin schmerzt die beiden BDL-Bundesvorsitzenden sichtlich. Normalerweise ist die Grüne Woche Höhepunkt und Auftakt des Landjugendjahres zugleich...

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Forderungen des BDL

Die Entwicklung der ländlichen Räume hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Davon ist der BDL überzeugt und hat entsprechende Forderungen aufgestellt, wie die ländliche Räume aus dem toten Winkel in den Fokus der Politik zu bringen und Ortskerne zu beleben. Außerdem gehört zu den Forderungen des Jugendverbandes die Digitalisierung ländlicher Räume sowie  Ärzt:innen bei der Ansiedlung zu unterstützen und bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und Ärztekammern die ländliche Räume einzubeziehen. Willst du mehr erfahren? 

Hier findest du alle knackigen Forderungen auf einen Klick.

 

Wenn Landjugend(t)räume aktuell bleiben

Zugegegen, das Buch "Landjugend(t)räume. Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit im ländlichen Raum“ ist in die Jahre gekommen. Bereits 2008 wurde das Gemeinschaftswerk der drei deutschen Landjugendverbände veröffentlicht, in dem sie mit Unterstützung von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis eine Brücke zwischen dem schlagen, was hier und heute zu tun ist, damit junge Menschen morgen und in ferner Zukunft auf dem Land ihre Heimat finden. – Eine Heimat wohlgemerkt, nicht nur eine Schlafstätte. Und ja, das Buch ist noch immer aktuell.

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