Politik für ländliche Räume

Auch jede Erntekrone kann ein Stück Regionalentwicklung sein. BDL / Gräschke

Selbst ist der Mensch

#landgemacht in Adorf. BDL / Schaller

Das Leben auf dem Land hat seine Reize, aber auch seine Probleme. Die langen Wege, die stellenweise gering bzw. vergleichsweise schlecht entwickelte Infrastruktur, fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Dörfern… Das geht uns verdammt viel an, denn wir wollen auf dem Land leben. Darum setzen wir im BDL uns für Lebens- und Bleibeperspektiven in den ländlichen Räumen ein. Die Stichworte für uns: Politik für die ländlichen Räume und Regionalentwicklung.

Egal wie sperrig das Wort Regionalentwicklung klingt. Es meint: Wie entwickelt sich die Region? Was passiert, was verändert sich und wie können wir die Bedingungen vor Ort mitgestalten? Denn das können wir: in- und außerhalb unseres Verbandes für die Probleme der ländlichen Lebensräume sensibilisieren. Dabei ist jede/r Einzelne gefordert. Denn ihr macht den Unterschied. Darum setzen wir uns dafür ein, gleichgesinnte junge Menschen auf dem Land zu motivieren, sich an regionalen Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Denn nur so können wir aktiv Zukunft gestalten

Genau genommen lässt sich fast alles, was der BDL tut, unter diesem Begriff zusammenfassen. Denn Ziel unseres Verbandes ist, dass junge Menschen weiter auf dem Land leben können. An sich ist damit jedes Fußballturnier, jedes Fest, das die Landjugend organisiert, jeder neue Jugendklub, jede gebundene Erntekrone und jede #landgemacht-Aktion ein Stück Regionalentwicklung. Schließlich tragen wir damit zur Attraktivität der ländlichen Räume bei. Landjugendaktionen zeigen nicht nur nachhaltiges Engagement für die Heimat, sondern verbessern die Lebensqualität vor Ort.

BDL übergibt Erntekrone im Bundestag

Gemeinsam für die Landwirtschaft

Artikel07.10.2020

Sie kommt aus Norddinker, ist ein echtes Schwergewicht und neu im Bundestag – die Erntekrone, die BDL und WLL heute dem Ernährungsausschuss überreicht hat. Sie symbolisiert den Dank der Versorger von morgen für die diesjährige Ernte. Zugleich soll sie die Abgeordneten daran erinnern, dass JunglandwirtInnen verlässliche Rahmenbedingungen brauchen, um die Landwirtschaft verantwortungsbewusst in die Zukunft zu führen.

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Innovative, landwirtschaftliche Start-ups sind preisverdächtig

Ran an den Newbie-Award

Artikel02.10.2020

Das ist die dritte und letzte Chance auf den Newbie-Award. Bis zum 30. November 2020 können sich agrarische Gründer und Gründerinnen genauso wie landwirtschaftliche Start-ups dafür bewerben. Zu den wichtigsten Auswahlkriterien bei der Vergabe zählen nachhaltige Ressourcennutzung, die Innovationskraft der Unternehmung sowie der dabei gelebte Umwelt- bzw. Klimaschutz, so BDL-Vize Mara Walz.

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BDL-Arbeitskreis setzt LGBTIAQ* auf die Agenda

Vielfalt sichtbarer machen

Artikel21.09.2020

Die ehrenamtlich Aktiven des BDL-Arbeitskreises „Jugend macht Politik“ befassten sich am Wochenende mit Vielfalt, Gender, Geschlecht, Geschlechtsausdruck und damit, welche Diskriminierung LGBTIAQ*-Personen im Alltag erfahren. Für sie ist nach der intensiven Auseinandersetzung klar: Ihre Benachteiligung geht alle an. Es ist an der Zeit, die Angebote in Jugendverbänden geschlechtergerecht auszugestalten.

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Forderungen des BDL

Die Entwicklung der ländlichen Räume hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Davon ist der BDL überzeugt und hat entsprechende Forderungen aufgestellt. Zu denen gehört auch die Umwandlung des Soli in einen Soli für strukturschwache Räume. Der BDL will ländliche Räume aus dem toten Winkel in den Fokus der Politik bringen, will Ortskerne beleben, will die Digitalisierung ländlicher Räume. Zu den Forderungen des Jugendverbandes gehört es auch, ÄrztInnen bei der Ansiedlung unterstützen und bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und Ärztekammern die ländliche Räume einbeziehen. Mehr zu den knackigen Forderungen haben wir 2017 zusammengetragen.

 

Wenn Landjugend(t)räume aktuell bleiben

Zugegegen, das Buch "Landjugend(t)räume. Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit im ländlichen Raum“ ist in die Jahre gekommen. Bereits 2008 wurde das Gemeinschaftswerk der drei deutschen Landjugendverbände veröffentlicht, in dem sie mit Unterstützung von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis eine Brücke zwischen dem schlagen, was hier und heute zu tun ist, damit junge Menschen morgen und in ferner Zukunft auf dem Land ihre Heimat finden. – Eine Heimat wohlgemerkt, nicht nur eine Schlafstätte. Und ja, das Buch ist noch immer aktuell.

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