Politik für ländliche Räume

Auch jede Erntekrone kann ein Stück Regionalentwicklung sein. BDL / Gräschke

Selbst ist der Mensch

#landgemacht in Adorf. BDL / Schaller

Das Leben auf dem Land hat seine Reize, aber auch seine Probleme. Die langen Wege, die stellenweise gering bzw. vergleichsweise schlecht entwickelte Infrastruktur, fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Dörfern… Das geht uns verdammt viel an, denn wir wollen auf dem Land leben. Darum setzen wir im BDL uns für Lebens- und Bleibeperspektiven in den ländlichen Räumen ein. Die Stichworte für uns: Politik für die ländlichen Räume und Regionalentwicklung.

Egal wie sperrig das Wort Regionalentwicklung klingt. Es meint: Wie entwickelt sich die Region? Was passiert, was verändert sich und wie können wir die Bedingungen vor Ort mitgestalten? Denn das können wir: in- und außerhalb unseres Verbandes für die Probleme der ländlichen Lebensräume sensibilisieren. Dabei ist jede/r Einzelne gefordert. Denn ihr macht den Unterschied. Darum setzen wir uns dafür ein, gleichgesinnte junge Menschen auf dem Land zu motivieren, sich an regionalen Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Denn nur so können wir aktiv Zukunft gestalten

Genau genommen lässt sich fast alles, was der BDL tut, unter diesem Begriff zusammenfassen. Denn Ziel unseres Verbandes ist, dass junge Menschen weiter auf dem Land leben können. An sich ist damit jedes Fußballturnier, jedes Fest, das die Landjugend organisiert, jeder neue Jugendklub, jede gebundene Erntekrone und jede #landgemacht-Aktion ein Stück Regionalentwicklung. Schließlich tragen wir damit zur Attraktivität der ländlichen Räume bei. Landjugendaktionen zeigen nicht nur nachhaltiges Engagement für die Heimat, sondern verbessern die Lebensqualität vor Ort.

Bis 16. Oktober für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis bewerben!!!

10.000 Euro für jugendlichen Einsatz fürs Land

Artikel04.08.2022

Warum nicht die Sommerzeit nutzen, bevor es im Herbst eng wird, weil alles auf einmal kommt? Ihr habt die Ideen fürs Land und setzt sie auch um – für euch, für eure Heimat. Wir können euch dabei mit bis zu 10.000 Euro unterstützen. Denn so hoch ist der Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis dotiert“, so BDL-Vize Meister. Gemeinsam mit der R+V-Versicherung will der größte Jugendverband im ländlichen Raum damit jugendliches Engagement fürs Land belohnen.

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Artikel27.07.2022

Wer wird das Rennen machen? Christian Reichle (25) aus Ottobeuren, Martina Hopf (31) aus Gaal (Österreich) oder Stefan Golze (33) aus Dassel? Alle drei können sich Chancen auf den CeresAward in der Kategorie Junglandwirte ausrechnen. „Schon diese Auswahl war enorm schwer, weil es viele echt beeindruckende Bewerbungen gab“, stellt Anne-Kathrin Meister fest. Die stellv. BDL-Bundesvorsitzende vertritt die größte deutsche Junglandwirt:innen-Organisation in der Jury für den CeresAward 2022.

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BDL fordert massiven ÖPNV-Ausbau

Nachfolger für 9-Euro-Ticket

Artikel12.07.2022

„Der politische Wille macht möglich, was wir seit Jahrzehnten fordern: mit einem Ticket quer durchs Land.“ Anne-Kathrin Meister hat sich oft genug durch den uneinheitlichen Tarifdschungel gekämpft, um diese Qualität des 9-Euro-Tickets schätzen zu können. Gleichzeitig fordert die stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende jetzt umgehend nachzulegen, um ländliche Regionen nicht abzuhängen. Dem BDL war es schon vor der Klimakrise ein Herzensanliegen, nahtlose Mobilität über Landkreisgrenzen und Verkehrsver­bünde hinweg möglich zu machen...

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Forderungen des BDL

Die Entwicklung der ländlichen Räume hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Davon ist der BDL überzeugt und hat entsprechende Forderungen aufgestellt, wie die ländliche Räume aus dem toten Winkel in den Fokus der Politik zu bringen und Ortskerne zu beleben. Außerdem gehört zu den Forderungen des Jugendverbandes die Digitalisierung ländlicher Räume sowie  Ärzt:innen bei der Ansiedlung zu unterstützen und bei gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und Ärztekammern die ländliche Räume einzubeziehen. Willst du mehr erfahren? 

Hier findest du alle knackigen Forderungen auf einen Klick.

 

Wenn Landjugend(t)räume aktuell bleiben

Zugegegen, das Buch "Landjugend(t)räume. Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit im ländlichen Raum“ ist in die Jahre gekommen. Bereits 2008 wurde das Gemeinschaftswerk der drei deutschen Landjugendverbände veröffentlicht, in dem sie mit Unterstützung von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis eine Brücke zwischen dem schlagen, was hier und heute zu tun ist, damit junge Menschen morgen und in ferner Zukunft auf dem Land ihre Heimat finden. – Eine Heimat wohlgemerkt, nicht nur eine Schlafstätte. Und ja, das Buch ist noch immer aktuell.

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