Wer war Ernst Engelbrecht-Greve?

Porträt Ernst Engelbrecht-Greve
Ernst Engelbrecht-Greve

Ernst Engelbrecht-Greve gründete 1949 die Landjugendgruppe Kollmarer Marsch und wurde 1955 zum Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Landjugend gewählt. In seiner Amtszeit, die bis 1962 währte, entstand unter seiner Federführung in Rendsburg der Europäische Landjugendverband European Committee for Young Farmers and 4H Clubs (heute Rural Youth Europe). Der Dr. h.c. legte den Grundstein dafür, dass sich der BDL auf der Internationalen Grünen Woche engagiert. Seither ist der Jugendverband mit Messestand und vielen Veranstaltungen in Berlin vertreten.

Ernst Engelbrecht-Greve war von 1962 bis 1975 Landwirtschaftsminister in Schleswig-Holstein und von 1953 bis 1962 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er verstarb 1990 in Glückstadt. 

Seine Familie ist stolz darauf, dass dieser Preis nach Ernst Engelbrecht-Greve benannt wurde. Seine Frau Marianne Engelbrecht-Greve vor einigen Jahren dazu:

„Mein Mann hat sich als BDL-Vorsitzender mit seinem ganzen persönlichen Engagement für die Landjugend eingesetzt. Über den Kontakt von Holsteiner zu Holsteiner kam der damalige BDL-Vorsitzende Dirk Detlefsen auf die Idee, den Landjugendpreis nach meinem Mann, einem gebürtigen Schleswig-Holsteiner, zu benennen. Durch die vielen Diskussionen innerhalb der Landjugend und die zahlreichen Reisen für die Landjugend hat mein Mann Eindrücke gesammelt, die ihn in seiner Laufbahn bis hin zum Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein geprägt haben. Aufgrund der Verbundenheit, die meine Familie nach wie vor gegenüber der Landjugend empfindet, waren wir gerne bereit, den Namen meines Mannes für diese Auszeichnung zur Verfügung zu stellen.“

Ihr Wunsch für die Bewerber: „Ich wünsche mir, dass sie mit viel Spaß, Kreativität und Realitätssinn gute Ideen erarbeiten und einreichen, sodass die Auszeichnung in sinnvolle und zukunftsorientierte Projekte fließt, die allen – und vor allem den jungen Menschen – die Freude am Leben auf dem Land erhalten und dabei helfen, die Zukunft auf dem Land bunt und vielfältig zu gestalten.“

<< Zurück zur Übersicht