Die Junglandwirt:innen-Studie

Nachwuchsprobleme in Verbänden sind hausgemacht. Gewagte These oder einfach Humbug? Der BDL geht dieser Frage in seiner Junglandwirt:innen-Studie auf den Grund. Nicht ganz uneigennützig, soll sie doch Ziele, Einblicke und Impulse für die interne Verbandsausrichtung des BDL liefern, einen kritischen Dialog mit agrarnahen Verbänden anstoßen und der Politik in Sachen Ehrenamt und Interessenvertretung zeigen, was da geht. 

Die Junglandwirt:innen-Studie nimmt auch den Informationsfluss der Branche unter die Lupe, analysiert die Einstellung der jungen Fachleute zu Engagement und Verbänden, Politik und Lebensgestaltung… Nie auf der Suche nach Schuldzuweisungen, sondern nach empirisch belastbaren Fakten als Grundlage für die Weiterentwicklung agrarischer Interessenverbände. Denn der Blick nach vorn braucht konkrete Handlungsempfehlungen, um selbstkritisch und konstruktiv Veränderungen anzustoßen. Nicht ganz uneigennützig, soll die Studie doch Ziele, Einblicke und Impulse für die interne Verbandsausrichtung des BDL liefern, einen kritischen Dialog mit agrarnahen Verbänden anstoßen und der Politik in Sachen Ehrenamt und Interessenvertretung zeigen, was da geht. „Um der Bedeutung und den Ergebnissen der Junglandwirt:innen-Studie gerecht zu werden, werden diese in drei Teilen veröffentlicht“, sagt BDL-Vize Stefan Schmidt. Die Junglandwirt:innen-Studie wird in drei Teilen veröffentlicht. Teil 1 beschäftigt sich mit der Zukunft der Interessenvertretung, Teil 2 mit der Zukunft ehrenamtlichen Engagements und Teil 3 mit Frauen in landwirtschaftlichen Verbänden.

Der Bund der Deutschen Landjugend hat die Junglandwirt:innen-Studie in Kooperation mit dem erfahrenen Marktforschungsunternehmen Produkt+Markt und mit Förderung der Landwirtschaftlichen Rentenbank durchgeführt.

Teil 1 der Junglandwirt:innen-Studie, Teil 2 + 3 folgen

Landjugend macht digitale Grüne Woche 2022

Junglandwirt:in sucht wirkungsvolles Engagement

Artikel05.01.2022

„Wir müssen da radikal sein. Wenn‘s ums Ehrenamt und das Land geht, muss es voran gehen.“ Stefan Schmidts Botschaft ist knapp, klar und unmissverständlich. Der BDL zaudert nicht lang. Auch wenn das 15. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung präsent besser wäre, ist der BDL digital mit der Fach­veranstaltung „Nachwuchs Ehrenamt – Was will die neue Generation?“ dabei, um die Ergebnisse seiner Junglandwirt:innen-Studie...

Mehr
Artikel09.12.2021

Jugendverbände dürfen nicht bequem für Erwachsenenverbände sein: Sie müssen stören, kontrovers auftreten und in Widerspruch gehen können.“ Das ist eine der 18 Thesen im ersten Teil der Junglandwirt:innen-Studie. Heute hat der BDL seine neueste Publikation vorgestellt. Dabei sagte BDL-Vize Schmidt a: „Wenn wir als Jugend uns nicht trauen, den Finger in die Wunde zu legen, dann traut sich niemand. Die Ergebnisse unseres ersten Teils...

Mehr
Die Junglandwirt:innen-Studie

„Verbände haben es selbst in der Hand“

Artikel27.09.2021

Junge Leute haben keine Lust sich zu engagieren. Den Verbänden laufen die Mitglieder davon… „Sätze wie diese hören wir oft. Aber stimmen sie deshalb? Dem sind wir mit unserer Junglandwirt:innen-Studie nachgegangen“, so Stefan Schmidt. Nach Sichtung der ersten Ergebnisse ist klar: „Die Verbände haben es selbst in der Hand. Das Potenzial und die grundsätzliche Bereitschaft aktiv mitzuarbeiten sind da. Allerdings braucht es dafür...

Mehr

Ansprechpersonen beim BDL

Stefan Schmidt

Stellv. BDL-Bundesvorsitzenders.schmidt@landjugend.de

Stefan Schmidt ist seit 10.11.2018 im BDL-Bundesvorstand. Er ist zuständig für das Projekt JunglandwirtInnen, den Arbeitskreis Agrarpolitik, Digitalisierung Agrar und die Landesverbände Berlin-Brandenburg, Bremen, Rheinland-Nassau und Württemberg-Baden.

Miriam Rüger

Projektleiterin Junglandwirt:innen/NewbieM.Rueger@landjugend.de+4930 235 993 5-31