07 Oct 2020
11 Oct 2020

Bund der Deutschen Landjugend e.V. Bundesbildungswoche (BIWO)

digital
19:00 13:00
BDL / Gräschke

Seit 1999 treffen sich jedes Jahr in der zweiten Oktoberwoche MitarbeiterInnen und ehren­amtlich Aktive der Landjugend aus der ganzen Republik zur Bundesbildungs­woche (Biwo), um den BDL voranzubringen. Austausch, Vernetzung und Organisationsentwicklung, Fortbildung und Verbandswerkstatt stehen auch bei der 21. Bildungswoche für den beständigen Wandel des Jugendverbandes. Denn ihre große Stärke liegt in der gemeinsamen Arbeit von Haupt- und Ehrenamt für die Zukunft der ländlichen Räume. 

Eckdaten

GeschäftsführerInnen der Landesverbände

BundesjugendreferentInnen

BildungsreferentInnen der Landesverbände

AgrarreferentInnen der Landesverbände

Landesvorsitzende

 

Mittwoch, 7.10.2020
Digitaler Austausch (Hauptamt)

Am Mittwoch könnt ihr eure Fragen, Themen und Ideen „auf den Tisch“ bringen. 

Donnerstag , 8.10.2020
Die Fortbildungen finden als Weminare statt

Am BIWO-Donnerstag finden vier verschiedene Fortbildungen in virtueller Form statt. 

Freitag, 9.10.2020
Digitale Tagungen und Verständigung (Ehrenamt)

Am BIWO-Freitag treffen sich jeweils die GeschäftsführerInnen, Bildungs-, Agrar- und BundesjugendreferentInnen. Der Ablauf und die Tagesordnung werden in den einzelnen Gruppen vereinbart.

Sonntag, 11.10.2020 - Bundesausschuss

Fortbildung 1:
VEREINSRECHT NACH CORONA
Referent:
Michael Röcken, Rechtsanwalt für Vereins- und Verbandsrecht

Die Corona-Schutzmaßnahmen haben einiges auf den Kopf gestellt – sogar im Vereinsrecht. Was ist derzeit (noch) gültig? Was gilt es für rechtssichere virtuelle Gremiensitzungen zu beachten? Die Fortbildung befasst sich mit aktuellen Fragen im Vereinsrecht. Gern nehmen wir eure spezifischen Fragen vorab entgegen, damit diese nach Möglichkeit in der Fortbildung thematisiert werden können.

Fortbildung 2:
AKTUELLE JUGENDFORSCHUNG UND „DIE“ JUGEND VOM LAND
Referentin:
Dr. Monika Putzing, SOESTRA-Institut

Wer ist diese Jugend? Ticken Jugendliche auf dem Land anders als in der Stadt? Erfasst die Forschung auch Landjugendliche? In diesem Workshop wird der aktuelle Stand der (Land-) Jugendforschung und anderer ausgewählter Aspekte der Jugendforschung (z. B. Generation "Z") vorgestellt und reflektiert. In einer gemeinsamen Diskussion wird erarbeitet, inwieweit sich junge Menschen vom Land darin wiederfinden oder auch nicht.

Fortbildung 3:
FÖRDERMITTEL UND ABRECHNUNGEN
Referentin:
Michaela Reininghaus, Fördermittel/Finanzen (BDL)

Wie beantrage ich Fördermittel? Was muss ich bei einer Abrechnung beachten? Mit wieviel Zuschuss kann ich rechnen? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen KJP- und BMEL-Mitteln?

Das alles sind Fragen mit denen fast jeder im BDL früher oder später in Berührung kommt. Bei dieser Fortbildung steht euch Michaela Reininghaus für alle eure Fragen zur Verfügung. Nach einer kurzen Einführung geht es an die theoretischen Grundlagen und mit praxistauglichen Antworten zu euren Fragen soll der ganze Fortbildungstag dann abgerundet werden.

Fortbildung 4 (zwei Teile, nur gemeinsam belegbar):
Teil 1) RECHTSEXTREMISMUS UND NATURSCHUTZ
Referent:
Erik Rose, FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz

Der Workshop führt allgemein in das Themenfeld ein. Die TeilnehmerInnen werden sensibilisiert für die historischen und die aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien.

Das Angebot versetzt die TeilnehmerInnen in die Lage, demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend können mögliche Handlungsoptionen im Sinne einer Prävention und Intervention erarbeitet und diskutiert werden.

Teil 2) RECHTE UND RECHTSPOPULISTISCHE HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE DEMOKRATISCHE KULTUR
ReferentInnen:
Anna Müller und Hamid Mohseni, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Im Umgang mit dem neuen und nicht mehr ganz so neuen Rechtspopulismus herrscht oft theoretische und praktische Verunsicherung. Argumente und Konzepte, die in der Auseinandersetzung mit der NPD entwickelt wurden, erweisen sich als ungeeignet.

In der Fortbildung wird herausgearbeitet, warum rechtspopulistische Parolen und Positionen mit einer menschenrechtsorientierten, demokratischen Kultur unvereinbar sind und wie darauf reagiert werden kann. Dazu ist es unabdingbar, das eigene Verständnis von Demokratie und Solidarität zu schärfen und eigene demokratische Standpunkte zu den von rechtspopulistischer Seite aufgeworfenen Themen zu formulieren. Thematisiert werden die nationalistischen, rassistischen, homosexuellenfeindlichen und antifeministischen Vorstellungen von Gesellschaft, die RechtspopulistInnen in ihrer politischen Praxis ausdrücken.

Anna Müller und Hamid Mohseni: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Dr. Monika Putzing: SOESTRA-Institut

Michaela Reininghaus: Fördermittel/Finanzen (BDL)

Michael Röcken: Rechtsanwalt für Vereins- und Verbandsrecht

Erik Rose: FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz