Geburtstags-Dankeschön für #landgemacht

BDL-Rezept für ewige Jugend

Artikel 18.12.2019

Ewige Jugend verspricht der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. und trotzt damit seinem reifen Alter von genau 70 Jahren. „Jung zu bleiben ist für uns recht einfach“, schmunzelt Kathrin Muus. Dabei ist die BDL-Bundesvorsitzende selbst erst 25 Jahre. Doch ihr Jugendverband hat seit jeher eine Altersgrenze für seine Ehrenamtlichen: „Mit 35 Jahren ist bei uns Schluss“, erläutert sie.

Dass der BDL trotzdem bereits seit dem 18. Dezember 1949 existiert, hat er der langen Reihe von Ehrenamtlichen zu verdanken, die den Verband seitdem tragen. Viele Generationen von Landjugendlichen haben ihre Zeit, ihre Ideen, Kompetenzen und ihre Leidenschaft ins Ehrenamt gesteckt – als Kassenwart, Beisitzerin, Stellvertreter, Vorsitzende, Theaterspieler, Schankaushilfe, Organisatorin, Handwerker, Tänzer und so fort. „Wir sind verdammt stolz, uns in diese lange Reihe einreihen zu dürfen“, macht Kathrin Muus deutlich.

Denn ohne Ehrenamt läuft im BDL nix: erst recht nicht bei der Jubiläumsaktion #landgemacht. Mit ihren tatkräftigen Aktionen haben mehr als 700 Landjugendgruppen ihre Heimat und ihren Bundesverband über den Sommer hinweg beschenkt. Von April an waren Wege gepflastert und Naturschutzgebiete vom Müll befreit worden, Kitas oder Dorfplätze in Stand gesetzt, Bäume gepflanzt, Insektenhotels und Blühkisten gebaut und gepflegt worden usw.

„Da ist der heutige Geburtstag genau der richtige Anlass, um noch einmal Danke zu sagen. Und zwar jedem und jeder Einzelnen - allen, die unsere Welt mit #landgemacht ein Stück besser gemacht haben. Danke für euren Einsatz, danke für euer Engagement, danke für dieses gemeinschaftsfördernde Landjugenderlebnis, das keine Grenzen kennt“, so die BDL-Bundesvorsitzende gemeinsam mit ihrem Amtskollegen Sebastian Schaller.

Der uneigennützige Einsatz fürs Land und die konsequente Jungerhaltung im Ehrenamt machen den größten Jugendverband im ländlichen Raum so authentisch. Genau das will er auch die nächsten 70 Jahre beibehalten: die Perspektive junger Menschen einnehmen und für ihre Interessen eintreten, dabei vielleicht auch mal ungestüm sein und anecken, aber immer gewillt, ihre Zukunft in den Dörfern zu verbessern. „Wir können uns wie die vielen Vorstandsgenerationen vorher auf das Engagement und den Veränderungswillen der vielen ehrenamtlich Aktiven verlassen. Daran hat sich nichts geändert. Also auf ins nächste Abenteuer“, blicken die BDL-Bundesvorsitzenden optimistisch in die Zukunft.