Meckern kann jede:r. Machen nicht.
Ein Transporter, der wie ein Handwerkerauto aussieht und Frauen hilft, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, ein Festival gegen Rassismus mitten in einer Kleinstadt, eine Plattform, die jungen Menschen den Weg in die Grünen Berufe erleichtert, oder ein Webportal, das zeigt: „Das machen wir selbst.“ Das sind keine Ideen aus Großstädten. Das sind Projekte junger Menschen vom Land, für die es im vergangenen Jahr den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis gab. Jetzt startet die neue Bewerbungsrunde.
Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) und die R+V Versicherung starten heute den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2027. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis zeichnet Projekte aus, die das Leben im ländlichen Raum besser machen. Egal ob kleine Aktion oder großes Gemeinschaftsprojekt: Entscheidend ist, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und vor Ort etwas bewegen.
„Junge Menschen halten Dörfer lebendig. Sie organisieren Veranstaltungen, schaffen Begegnungsorte und stoßen Veränderungen an. Genau dieses Engagement braucht Sichtbarkeit“, sagt die BDL-Bundesvorsitzende Marthe Tiana Vellguth.
„Viele Initiativen entstehen ohne großes Budget, aber mit enormer Energie. Dieser Preis würdigt Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Region aktiv gestalten“, sagt Dr. Matthias Baum, Leiter des AgrarKompetenzCenters der R+V Versicherung.
Der Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen für junges Engagement im ländlichen Raum. Der Preis erinnert an den früheren niedersächsischen Landwirtschaftsminister Ernst Engelbrecht-Greve. Seit mehr als zwei Jahrzehnten zeichnen der BDL und die R+V Versicherung Projekte aus, die Zukunft auf dem Land konkret machen.
Die Bewerbung läuft online und ist bis 31. Oktober 2026 möglich. Weitere Informationen und Bewerbung: www.ernst-engelbrecht-greve-preis.de
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Bis zum 20. Oktober 2024 können sich Jugendliche - zu zweit, zu dritt, in Gruppen oder Vereinen - für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2025 bewerben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie aus der Landjugend, der Feuerwehr, dem Sport, dem Naturschutz oder anderen Szenen kommen. „Was zählt, sind wegweisende Projekte.
„Der Zusammenhalt ist uns wichtig“, unterstreicht die BDL-Bundesvorsitzende Theresa Schmidt: „Nur wenn wir gemeinsam anpacken und uns vor Ort einbringen, passiert auch was.“ Damit verweist sie zugleich diejenigen in ihre Schranken, die nur jammern oder meinen, jemand anderes müsse sich mal kümmern.


