Engagement steckt an
Viele reden darüber, wie sich das Land verändert. Andere verändern es einfach. Genau diese jungen Menschen sucht der Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2027. Denn sie stiften an und motivieren andere, selbst aktiv zu werden.
Wenn sie nicht angefangen hätten, gäbe es das Dorffest, den offenen Bücherschrank oder die WhatsApp-Gruppe zur Nachbarschaftshilfe vielleicht nicht. Viele Dinge, die das Leben auf dem Land leichter machen, entstehen nicht von allein. Sie entstehen, weil Menschen Zeit, Mut und Kraft investieren und einfach loslegen. Aber egal wie klein sie begonnen haben, die mit dem Preis ausgezeichneten Ideen dienen als Vorbild, werden weiterentwickelt oder in anderen Regionen nachgemacht.
„Junge Menschen lösen Probleme nicht nur mit Worten. Sie packen an“, sagt der stellv. Vorsitzende Paul Krug: „Wer Verantwortung übernimmt, zeigt anderen: Veränderung ist möglich.“
Der Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis zeichnet Projekte aus, die das Zusammenleben stärken. Das können kulturelle Veranstaltungen sein, soziale Initiativen, Umweltaktionen oder neue Ideen für Vereine, Bildung oder Landwirtschaft. Entscheidend ist, dass junge Menschen das Leben auf dem Land aktiv gestalten.
Auch für die R+V Versicherung steht dieser Gedanke im Mittelpunkt. „Starke Dörfer entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen“, sagt Dr. Matthias Baum, Leiter des AgrarKompetenzCenters der R+V Versicherung: „Dieses Engagement verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung.“
Seit mehr als zwei Jahrzehnten zeichnen der BDL und die R+V Versicherung Projekte aus, die Zukunft auf dem Land konkret machen. Mit der Auszeichnung erhalten sie nicht nur finanzielle Unterstützung. Sie werden bundesweit bekannt und machen anderen Mut, selbst aktiv zu werden.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026.
Weitere Informationen: www.ernst-engelbrecht-greve-preis.de
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Bis zum 20. Oktober 2024 können sich Jugendliche - zu zweit, zu dritt, in Gruppen oder Vereinen - für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2025 bewerben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie aus der Landjugend, der Feuerwehr, dem Sport, dem Naturschutz oder anderen Szenen kommen. „Was zählt, sind wegweisende Projekte.
„Der Zusammenhalt ist uns wichtig“, unterstreicht die BDL-Bundesvorsitzende Theresa Schmidt: „Nur wenn wir gemeinsam anpacken und uns vor Ort einbringen, passiert auch was.“ Damit verweist sie zugleich diejenigen in ihre Schranken, die nur jammern oder meinen, jemand anderes müsse sich mal kümmern.


